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Lockeres Musizieren vor der Jury
180 Jungmusikanten nahmen am Wettbewerb für Bläserklassen in Hammelburg teil

 Voll konzentriert: Ihr Können stellten die jungen Musikanten vor einer Jury unter Beweis.     Foto: Winfried Ehling(win) Eine weitere Attraktion im Rahmen des 50. Gründungstags der Stadtkapelle bildete der Wettbewerb für Bläser- und Musizierklassen, der die Mehrzweckhalle der Hammelburger Mittelschule mit rund 180 jungen Musikern aus ganz Nordbayern füllte. Es war kein Wertungsspiel im klassischen Sinne, sondern ein Musizieren in lockerer Atmosphäre mit Bewertung, erklärt der Geschäftsführer der Nordbayerischen Bläserjugend, Andreas Kleinhenz, die Veranstaltung, die seit 2007 alle zwei Jahre stattfindet.
Diese Gelegenheit zur Präsentation und Standortbestimmung nahmen neun Bläserklassen aus zwei Altersgruppen wahr. Der stellvertretende Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Dominik Sitter, hieß zwei Bläserklassen aus der Mittelschule Hammelburg, zwei aus dem Musikverein Forchheim-Buckenhofen, die Bläserklasse der Stadtkapelle Hammelburg, die Jugendkapelle Aura, die Jungbläser aus dem Musikverein Ober-/Untereschenbach und dem MV Zeegenbachtal-Grundschule Amlingstadt (Strullendorf) willkommen.
Das Programm von jeweils einer Viertelstunde konnten die Kapellen zwar frei wählen, doch musste es mindestens zwei Werke mit unterschiedlichem Charakter beinhalten. Die Jury, bestehend aus Kuno Holzheimer, dem Künstlerischen Leiter der Musikakademie Hammelburg und Tanja Berthold, der Kreisdirigentin des NBMB, bewertete Intonation und Stimmung, Rhythmik und Zusammenspiel der jungen Musikanten sowie die technische Ausführung, Dynamik, Klangqualität, die Verhältnismäßigkeit zur Leistungsfähigkeit und den musikalischen Gesamteindruck inklusive der Bühnenpräsenz.
Mit den gebotenen Räumlichkeiten in der Mehrzweckhalle zeigte sich Kleinhenz rundherum zufrieden. „So eine Betreuung, sogar mit einem Hausmeister, findet man selten“, lobte der Geschäftsführer die örtlichen Vertreter. Bezüglich des Wettbewerbsanspruchs „kann man von den jungen Blasmusikern keine Perfektion erwarten“, betonte er. „Doch war gut sichtbar, welche Strukturen die Vereine haben und welche Arbeit in ihnen geleistet wird.“
Die Bewertung der Jury zeigte diese Arbeit in Form eines Prädikats auf, das die Ensembles erhielten. Die Jugendmusiker aus Aura und die Bläserklasse I aus Forchheim-Buckenhofen erhielten die Urkunde mit der Bewertung „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“.
Die Bläserklasse der Hammelburger Stadtkapelle, der Eschenbacher Musikanten und des Musikvereins Zeegenbachtal sowie die Jungmusiker von Forchheim-Buckenhofen II schnitten „mit sehr gutem Erfolg“ ab.
Die Beurteilung „mit gutem Erfolg“ erhielten die beiden Bläserklassen der heimischen Mittelschule. Zu den Urkunden gab es außerdem ein süßes Präsent für die kleinen Musikanten.

Main-Post vom 08.06.2011